Aktuelles, Ausstellungen

Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek. Sartori & Berger-Speicher, Wall 47/51, 24103 Kiel
Öffnungszeiten der Ausstellungen: Dienstag-Freitag 11-17 Uhr, Sonntag 11-17 Uhr

Veranstaltungen

 

 

 

 




Montag, 25. März 2019, 19:00 Uhr
Vortrag
von Dr. Günther W. Hartmann, Hamburg
„Leonardo da Vinci“

Abgesehen von seinem schier unerschöpflichen zeichnerischen Werk ist die Anzahl seiner Fresken und Gemälde verglichen mit den Werken anderer Renaissancemaler relativ klein. Aber dennoch hat hier Leonardo Außerordentliches vollbracht, u.a. „Dame mit dem Hermelin“, „Verkündigung Mariens“, „Felsgrottenmadonna“ und natürlich das Fresko in Mailand mit der Darstellung des Abendmahls.


Arnold Maury

Mittwoch, 27. März 2019, um 11 Uhr
Arnold Maury (1927-2018), Komponist und Schriftsteller
Feierliche Übergabe des Nachlasses an die Landesbibliothek
Laudatio: Prof. Manfred Fock
Vera-Carina Stellmacher (Klavier)
Rüdiger Debus (Violine)

 

Anschütz und Einstein segeln auf der Kieler Förde

Donnerstag, 28. März 2019, um 19 Uhr
Vortrag:
Timo Erlenbusch
Nautische Erfindungen, von Kiel aus in die Welt

Die Entwicklungen nautischer Geräte in Kiel im 20. Jahrhundert hatten einen bedeutsamen Einfluss auf die moderne Seefahrt. Echolot und Kreiselkompass gehören heute zur Standardausstattung seegängiger Schiffe. Mit der „Fischlupe“ gingen die ersten privaten Reedereien auf Fischfang und der „Eiserne Steuermann“ gilt als Vorläufer der modernen integrierten Schiffsbrücke. Alexander Behm, Hermann Anschütz-Kaempfe und Albert Einstein sowie Rudolf Hell und ihre Erfindungen werden im Vortarg vorsgestellt.

 

Heinrich Heine

Donnerstag, 11. April 2019, um 19 Uhr
Lesung:
Die lachende Träne im Wappen.
Heinrich Heine. Gedichte
gesprochen von Gerd Erdmann
Musikalisch begleitet auf dem Kontrabass von Harry Kretzschmar


Heines Lyrik, geschrieben oft im Volksliedton stets sorgfältig, zuweilen zyklisch komponiert, fand begeisterte Zustimmung oder scharfe Ablehnung. Zumal das von ihm bevorzugte Wider-spiel von Sentiment und Ironie spaltete sein Publikum. Seine politischen Akzente riefen die Zensur auf den Plan.
Dennoch erkannten seine Gegner in ihm mindestens einen originellen Dichter und ein aufstrebendes Talent, seine Bewunderer wie der bedeutende Kritiker Alexander Varnhagen von Ense „tiefes Gefühl mit höchster Ironie verbunden“ und Friedrich Gentz „unbeschreiblichen Zauber“.
Kein Wunder, dass Heine so oft vertont worden ist wie kaum ein anderer Dichter; man hat etwa 10.000 Vertonungen gezählt. Die bedeutendsten Komponisten seiner widmeten sich seinen Gedichten, wie z. B. Schumann, Mendelssohn, Meyerbeer, Liszt, Brahms und Wagner.

 

Carl Loewe

Dienstag, 16. April 2019, um 19.30 Uhr
Konzert:
Meeressehnsucht, Elfenzauber und Erlösung
Carl Loewe zu Ehren und zum Gedächtnis:
Ein Abend mit Balladen und Legenden
Kirsten Redlin (Mezzosopran)
Julian Redlin (Bass)
Joachim Liß-Walther (Flügel)


Der Komponist Carl Löwe starb vor 150 Jahren am 20. April 1869 in Kiel, wo er seine letzten Lebensjahre verbrachte. Loewe galt und gilt als  bedeutendster Balladenkomponist der romantischen Epoche. Geboren am 30. November 1797 in Löbejün bei Halle, wirkte er die meiste Zeit seines Lebens als Tonschöpfer, Organist, Gymnasiallehrer, Dirigent und Chorleiter in Stettin, insgesamt 46 Jahre.
Obwohl er viele Oratorien, zwei Opern, zwei Sinfonien, zwei Klavierkonzerte, Streichquartette und andere Kammermusik, sowie eine Reihe von Klavierwerken hervorbrachte, ist er doch nach wie vor bekannt als Komponist zahlloser Balladen, von denen einige jahrzehntelang im Repertoire berühmter  Sänger und im Kanon des Schulmusikunterrichts lebendig blieben – man denke nur an „Heinrich der Vogeler“, „Die Uhr“, „Erlkönig“, „Tom der Reimer“, „Archibald Douglas“ und andere mehr. Kaum bekannt sind heutzutage allerdings die Legenden, die er auf Stoffe und Texte aus der religiösen, meist christlich geprägten Überlieferung vertonte.

 

 

 


 

Ausstellungen

 

 

 

 

 

 

 

zurück zur Startseite